Briem Steuerungstechnik GmbH

GRM – Ganzheitliches Reinraum Monitoring

für die Reinraumtechnik in der Pharmaindustrie, Medizintechnik und Biotechnologie sowie für Apotheken und Labore

Ein effektives Monitoring betrachtet den Reinraum ganzheitlich.

Ganzheitlich

Die Betrachtung und Behandlung eines Themas, eines Gegenstandes oder einer Beziehung in seiner Ganzheit oder ganzheitlich meint eine umfassende, weitsichtige und weit vorausschauende Berücksichtigung möglichst vieler Aspekte und Zusammenhänge:

  • Erkennbare Ursprünge
  • Klare Ziele und Bestimmungen
  • Direkte und indirekte Beziehungen
  • Regeln, Werte und Normen
  • Rahmenbedingungen, Aspekte
  • Neben- oder Wechselwirkungen des System-Verhaltens
  • Zusammenspiel mit angrenzenden Systemen

Die ganzheitliche Betrachtungsweise ist wissenschaftlich in der Systemtheorie beschrieben, also der ganzheitlichen Analyse und Vorhersage von vielen komplex miteinander interagierenden Einzelkomponenten.

Ganzheitliche Wahrnehmung

Konrad Lorenz veranschaulicht die Wahrnehmung der Ganzheit einer Sache bevorzugt als Gestaltsehen oder Gestaltwahrnehmung. Damit will er die einbeziehende Wahrnehmung nicht offensichtlicher – assoziativ verbundener – Elemente oder Eigenschaften des Gegenstands ausdrücken, die gleichwohl zu seinem Wesen, seiner Bedeutung und Wirkung beitragen. Die dadurch erscheinende Gesamtgestalt „hinter der Gestalt” sei die „eigentliche”, immer mitzusehende, tatsächlich in der (Um-)Welt wirksame und zu behandelnde Gestalt, die alle Wirkungen beinhalte (siehe oben).Eine ähnliche Wahrnehmungsweise wird in der Kunst durch so genannte Gesamtkunstwerke angesprochen.

Ganzheitliches Denken

Ganzheitlicher Umgang erfordert eine komplexe, multilinear vernetzte, hoch-assoziative Denkweise, in der die Intuition als Motor eine wichtige Rolle spielt. Daraus ergibt sich, dass eine gewisse Intelligenz und Bildung zwar erforderlich, aber nicht hinreichend sind.
Aus der Fähigkeit zu diesem Denken eine weltanschauliche Überlegenheit abzuleiten, wäre wohl einseitig gedacht. Vorgeblich ganzheitliches Denken wähnt sich häufig auf Kriegsfuß mit „monolinearem” Kausaldenken. Dies ist zunächst zweifelhaft: Auch Kausaldenken funktioniert assoziativ und greift auf bisherige Erfahrungen und Erkenntnisse zurück. Es hat damit auch ein kreatives Potential, nur in einer effizienter auf schnelle Resultate ausgerichteten Fokussierung.
Ganzheitliches Denken gehört in Analyse- und Konzeptionsphasen, während eine „klare Linie” in Synthese-, Entscheidungs- und Umsetzungsphasen gehört. Nur beides zusammen, synergetisch kombiniert, führt zu optimalen Ergebnissen.
Ein berechtigter Einwand in diesem Zusammenhang ist, dass auch Entscheider verstehen und akzeptieren müssen, Probleme nicht allein lösen zu können, und die rechtzeitige Einbeziehung vernetzter Denkweisen in konzeptionelle Phasen organisatorisch ermöglichen und fördern müssen.

 

 

made by BRIEM Steuerungstechnik

copyright 2015 Briem Steuerungstechnik GmbH